HR – viel mehr als ein notwendiges Übel

Sophie Bach hat nicht selten das Gefühl, dass die Personalabteilung mancherorts immer noch den Status eines notwendigen Übels hat: weil man dann und wann jemanden braucht, um die Abrechnung zu korrigieren, Fragen zur Krankenversicherung hat oder ein Seminar beantragt werden soll.

NameSophie Bach*PositionLeitung Human ResourcesBereichHR

Unternehmen befinden sich im Wandel

Was ihr jedoch klar ist: Diese Zeiten müssten eigentlich vorbei sein, denn aktuell lässt sich in Unternehmen eine wachsende und zudem vielfältigere Bedeutung der HR-Bereiche beobachten. Schon jetzt ist absehbar, dass diese Entwicklung sich 2019 noch stärker fortsetzt. Warum? Weil Unternehmen sich im Wandel befinden – und zwar kulturell, technologisch und im Hinblick auf ihre Schnittstelle zur Gesellschaft.

Ob das richtige Personal gefunden ist, entscheidet sich heute maßgeblich am »cultural fit«.

Schon seit einigen Jahren tobt der »Kampf um die Talente«, und er wird heftiger. Das liegt nicht nur am demographischen Wandel, sondern auch an der grundlegend veränderten Einstellung zu Arbeit. Auf der Suche nach Talenten geht es nicht um Quantität, es geht vor allem um Qualität. Ob das richtige Personal gefunden ist, entscheidet sich heute maßgeblich am »cultural fit«. Passt ein Kandidat kulturell zum Unternehmen, findet sich ein Job für ihn so gut wie von selbst.

Eine wunderbare Employer Journey reicht nicht aus

Wiederholt hat Sophie Bach die Erfahrung gemacht, dass sich mit wunderbaren Employer Journeys allein keine neuen Mitarbeiter gewinnen lassen: Stattdessen spielen mehrere Faktoren eine Rolle, und sie variieren je nach den Zielpersonen. Darüber hinaus geht es darum, vorhandene Mitarbeiter anhaltend zu begeistern und im Unternehmen zu halten. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die Sinnhaftigkeit von Arbeit tendenziell als wichtiger eingestuft wird als finanzielle Entlohnung. Dieser Trend wird sich weiter verstärken. Dasselbe gilt für das Thema Diversity: Vielfalt ist zwar keine Neuigkeit mehr, bekommt mit dem Megatrend »Female Shift« aber noch eine weitere Dimension.

KI hilft bei der Mitarbeitersuche

Im Kontext von Human Resources wird künftig auch die Schnittstelle Mensch-Maschine kaum mehr zu vernachlässigen sein: Künstliche Intelligenz kann auf der Suche nach passenden Mitarbeitern nämlich immense Unterstützung leisten. Mehrfach hat Sophie im Recruiting zum Beispiel Chatbots eingesetzt, und zwar mit messbarem Erfolg. Aber wie viel Arbeit kann KI Sophie und ihrem Team abnehmen, und an welcher Stelle bleibt der Austausch zwischen Menschen weiterhin richtig und wichtig? Fragen wie diese stellen sich 2019 drängender denn je.

Nie war die Gesellschaft individueller

Für alle gefundenen und noch zu findenden Antworten gilt, dass sie alten Kategorien nicht länger unterworfen sind. So sollten wir uns zum Beispiel lieber früher als später abgewöhnen, verschiedenen Generationen bestimmte Eigenschaften zuzuordnen. Diese Art des Schubladendenkens ist schlicht passé: Nie war die Gesellschaft individueller, niemals ließen sich Bewerber und Mitarbeiter weniger nach Alterskriterien einstufen. Dagegen entspricht es dem Zeitgeist, immer wieder die Perspektive zu wechseln: sei es in der Karriere, sei es nur in einem Projekt oder auch im Privatleben. Kein Wunder, dass aus dem Bereich der Methodenkompetenz Schlagworte wie »Design Thinking« und »Rapid Prototyping« nicht mehr wegzudenken sind. Methoden wie diese stehen sinnbildlich für den modernen Blick auf Gesellschaft, Unternehmen und Privatleben.

"So sollten wir uns zum Beispiel lieber früher als später abgewöhnen, verschiedenen Generationen bestimmte Eigenschaften zuzuordnen."

Eine moderne Personalabteilung wird zwangsläufig an Bedeutung gewinnen

Nicht nur Sophie weiß, dass unsere Art zu arbeiten sich in den vergangenen Jahren schon grundlegend verändert hat. So nimmt beispielweise der Grad der Selbstbestimmung stetig zu, während eine Karriere aus der Mitarbeiterperspektive nicht länger gradlinig verlaufen muss. Aufgabenbereiche müssen nicht zwingend aufeinander aufbauen.

Der Grad der Selbstbestimmung nimmt stetig zu.

Doch für all das sind neue Skills notwendig – ein Punkt, an dem die Hilfestellung der Personalabteilung gefragt ist. Digital Team Journeys und Private/Career Journeys bieten hier hervorragende Methoden zur Unterstützung. Auch darum wird die moderne Personalabteilung zwangsläufig an Bedeutung gewinnen: weil sie im Zeitalter des lebenslangen Lernens mehr und mehr Unterstützung liefern muss, und das sowohl für Einzelne als auch für Teams. Hier wird es in Zukunft noch jede Menge neuer Formate geben.

Unternehmen müssen zu ständigem Wandel befähigt werden

Die Bedeutung von Human Resources steigt jedoch nicht nur im Hinblick auf Mitarbeiter, sondern auch im Kontext der gesamten Organisation. Weil der Markt volatiler wird, muss auch die Organisation zu höherer Geschwindigkeit und ständigem Wandel befähigt werden. Hier ist ein jedes Unternehmen auf Unterstützung angewiesen. Der Abbau von Hierarchien sowie verschiedene Hierarchiemodelle können ein Stichwort sein. Schritte wie diese stehen und fallen jedoch mit professioneller Vorbereitung – das betrifft die Strategie, das Tagesgeschäft sowie die ganzheitliche Umsetzung. Wie in jedem Change-Prozess, nimmt die Kommunikation auch hier eine Schlüsselrolle ein.

Die Räume spielen bei der Mitarbeiterzufriedenheit ein tragendes Rolle

Last but not least: Der Wandel, der sich derzeit vollzieht, betrifft neben den Menschen auch die Räume, in denen sie arbeiten. Immer wieder hat Sophie erlebt, dass Mitarbeiter exakt so tätig sein möchten, wie es ihnen persönlich am besten entspricht: Denn das steigert die Motivation und die Leistung. Und auch die Lernumgebung spielt eine wichtige Rolle, genauso wie gesundheitliche Faktoren. Rückzugsmöglichkeiten, verschiedene Zonen für individuelle Vorlieben sowie die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten, sind nur wenige Punkte auf der Liste.

Für Experten wie Sophie Bach steht fest, dass diese Liste im kommenden Jahr länger werden wird – und sie lässt sich im Übrigen niemals standardisiert für ein Unternehmen anwenden. Vor der Entscheidung für konkrete Optionen steht die Analyse: Mit welchen Menschen habe ich zu tun? Was sind ihre Aufgabenbereiche? Wie ticken Sie? Wie kann ich sie begeistern und motivieren? Nur so lässt sich das passende Konzept für ein Unternehmen finden.

Lösungspakete:

  • Führung unter VUCA (vision, understanding, clarity, agility)
  • Raumkonzept nach außen: Arbeitsumgebung (z.B. Multi-Space)
  • Raumkonzept nach innen: Mindset
  • Digital Team Journey
  • Change-Kommunikation

Ihre Vorteile:

  • State-of-the-Art Work
  • bis in die Haarspitzen motiviertes Experten-Team
  • transparente Tagessätze
  • Begleitung durch einen Prozess, nicht durch ein Projekt

Fazit

Sophie Bach findet vielleicht nicht Tausende neuer Mitarbeiter, doch sie findet die richtigen, die hochqualifiziert sind und haargenau zum Team und dessen Herausforderungen passen. Darüber hinaus wird Sophie Bach mit ihrem Team kontinuierlich von uns begleitet, sodass sie und Ihre Mitarbeiter sich ständig weiter entwickeln können, individuell nach Vorlieben und Möglichkeiten. Sophies Team war noch nie so erfolgreich bei gleichzeitig steigender Mitarbeiterzufriedenheit.

* Anmerkung: Der Name der Protagonistin ist fiktiv – die Herausforderungen ihres Fachbereiches sind es jedoch nicht!

Wir helfen Ihnen, Ihre branchenspezifischen Herausforderungen im Kontext der Digitalen Transformation zu stemmen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – wir freuen uns, Sie in einem unverbindlichen ersten Gespräch kennenzulernen.

Workwithus.

  • Timo Schäfer
  • Director Business Development
  • +49 173 842 1201

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